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Was sind Dissonanzen?

Dissonanzen bezeichnen in der Musik nicht zueinander passende Tonfolgen.
Übertragen auf die Raumwissenschaften lassen sich Dissonanzen als "Unpässlichkeiten" in der Entwicklung von Siedlungsstrukturen und Landnutzungen verstehen.
Dissonanzen sind Zustände in der gebauten Umwelt oder dem sozio-ökonomischen Umfeld, die Unstimmigkeiten bzw. Widersprüchlichkeiten hinsichtlich einer an Ressourceneffizienzzielen ausgerichteten Siedlungsstruktur- und –entwicklung aufzeigen.
Hieraus entsteht Handlungs- bzw. Veränderungsdruck.

Das Vorhaben EUDYSÉ nimmt solche Dissonanzen zum Anlass für genauere Untersuchungen und entwickelt in den Themenfeldern Vorschläge für effizientere Handlungsoptionen.

Es wird von drei unterschiedlichen Dissonanztypen ausgegangen:

  • Sachdissonanzen (inhaltliche Unstimmigkeiten)
  • Zieldissonanzen (ziel-/leitbildbezogene Unstimmigkeiten)
  • Strategische Dissonanzen (Unstimmigkeiten zwischen Absicht und tatsächlichem Handeln)

Definition

Dissonanzen sind allgemein gesprochen Unstimmigkeiten zwischen zwei oder mehr Aspekten (Inhalten, Zielen und/oder Strategien).

Dissonanzen markieren (implizit) einen strategischen Wendepunkt und sind bei Akteuren Ausdruck eines gewissen Anreizes (z.B. Unbehagen) für Veränderungen.

Dissonanzen haben im Rahmen des Vorhabens verschiedene Funktionen:

  1. Konkretisierung von Zielen
  2. Unterstützung der themenfeldübergreifende Abstimmung über Ziele und Handlungsoptionen
  3. Identifizierung von hot spots
  4. Entwicklung von Strategien

www.ioer.de

Ansprechpartner

Forschungsbereichsleiter
Prof. Clemens Deilmann

Projektleiter

Dr. Georg Schiller
Tel.: 0351-4679-259

Projektassistent
Dr. Stefan Dirlich

Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung
FB Ressourceneffizienz von Siedlungstrukturen
Weberplatz 1 – 01217 Dresden

 

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